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Fehlboden sanieren

Fehlboden richtig sanieren

Bei der Sanierung von Altbauten werden Bauherren mit dem Thema Fehlboden (oder auch Blindboden genannt) konfrontiert. Der eigentliche Fehlboden liegt zwischen den Balken und ist für eine gute Trittschalldämmung zuständig. Auf der Unterseite der Holzbalkendecke befindet sich in der Regel eine rohe Holzschalung, auf der Schilfmatten befestigt sind. Diese wurde mit Lehm oder Kalk verputzt. Auf der Oberseite der Holzbalken liegen entweder alte Dielen oder möglicherweise wurden diese schon durch eine Holzplattenkonstruktion ersetzt. Der Grund für eine Sanierung liegt zumeist darin, den Komfort zu erhöhen: Entweder stören knarrende oder knarzende Dielen, der Boden ist uneben oder es sollen Fliesen verlegt werden. In allen Fällen muss dabei die Tragschicht auf den Balken erneuert werden. Bei einer Öffnung des Bodens kommen Schlacken oder Schuttreste auf einem Zwischenboden zum Vorschein. Da dies augenscheinlich mehr nach Entsorgung von unliebsamen Materialien als nach Funktion aussieht, entfernen viele Bauherren diese Schüttungen. Das ist jedoch nicht unbedingt notwendig und sogar negativ für die Trittschalldämmung. Denn der Fehlboden mit seiner schweren Schüttung liegt zwischen den Holzbalken und schluckt den Schall.

Fehlboden, Blindboden
Prinzipskizze Aufbau Fehlboden / Blindboden

Bei der Sanierung eines Blindbodens oder Fehlbodens stellen sich folgende Fragen: 

  • Wie bekomme ich eine ebene Fläche?
  • Wie bekomme ich eine gute Trittschalldämmung?
  • Wie erreiche ich einen stabilen Unterboden mit nur geringer Aufbauhöhe?
  • Wie kann ich eine Fußbodenheizung integrieren?
  • Wie kann ich schnell wieder einziehen?
  • Muss ich die untere Deckenansicht verändern um den notwendigen Trittschallschutz zu erreichen?
  • Wie sieht der Aufbau auf einer Holzbalkendecke aus?

Mit GIFAfloor PRESTO von Knauf steht ein neues Produkt zur Verfügung, das größtmöglichen Komfort bei nur geringer Aufbauhöhe ermöglicht:

  • Die Vorgaben bezüglich Trittschalldämmung, Brandschutz und Tragfähigkeit werden bei einem Balkenabstand bis 1,0 Meter mit nur einer Schicht erreicht. 
  • Der Fehlboden bzw. Blindboden kann bleiben wie er ist, er wird nur oben mit Dämmstoff aufgefüllt, bis ca. 1 cm unter die Gipsfaserplatte
  • Die Unterdecke muss nicht verändert werden, d.h. darunter liegende Räume werden nicht in Mitleidenschaft gezogen und sind jederzeit bewohnbar.
  • Es erfolgt keine Einbringung von Nässe, die Räume sind schnell wieder bezugsfertig
  • Die Lösung eignet sich für denkmalgeschützte Häuser
  • Der Höhenausgleich der Holzbalken erfolgt durch handwerklich angebrachte, seitliche Anflanschungen. Darauf liegt später schwimmend eine Scheibe aus in Nut und Feder verklebten Gipsfaserelementen.
  • Sogar eine Fußbodenheizung lässt sich in eine zweite Lage  integrieren 
  • Parkett, Fliesen und viele andere Bodenbeläge können darauf verlegt werden

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